Die METPACK 2026 ist heute in der Messe Essen gestartet. Über 350 Aussteller aus 32 Nationen zeigen noch bis Freitag, 8. Mai, ihre Innovationen rund um Metallverpackungen – vom Maschinen- und Anlagenbau über Druck-, Veredelungs- und Lackiertechnologien bis hin zu Services. Die Nachfrage ist groß, im Vergleich zur Vorveranstaltung verzeichnet die METPACK in diesem Jahr ein Flächenwachstum von 15 Prozent. Auch beim Begleitprogramm kann die Messe einen neuen Meilenstein setzen: Das Forum „Talk in a Can“ feiert Premiere. Zudem wartet die etablierte METPACK Conference zum ersten Mal mit einer weiblichen Keynote-Speakerin auf.
Die METPACK 2026 verbindet Messegeschäft, Wissenstransfer und Networking zu einem Gesamtpaket, das die internationale Metallverpackungsindustrie in Essen zusammenführt. Hier werden Innovationen präsentiert und Weltneuheiten in den Markt eingeführt. Als Weltleitmesse bildet die METPACK auf rund 30.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die komplette Wertschöpfungskette der Branche ab: von Anlagen zur Herstellung von Dosen, Deckeln oder Tuben über Abfüll- und Verschließtechnik bis hin zu Druck-, Lackier- und Trocknungssystemen. Hinzu kommen Materialien, Beschichtungen, Qualitätssicherung sowie Dienstleistungen rund um Produktion und Logistik.
Breite Vielfalt bei den Ausstellern
Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Ausstellerstruktur wider. Die METPACK vereint globale Industriekonzerne, innovative Mittelständler und hochspezialisierte Nischenanbieter an einem Ort. So präsentieren Unternehmen wie ArcelorMittal Europe oder Belvac als internationale Marktführer ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Verpackungsstahl und Produktionsanlagen. Gleichzeitig sind zahlreiche spezialisierte Maschinenbauer und Technologielieferanten vertreten – ebenso wie kleinere, hochinnovative Anbieter, die einzelne Prozessschritte oder neue Anwendungen weiterentwickeln. „Es ist genau diese Mischung, die die METPACK so erfolgreich macht. Das Flächenwachstum von 15 Prozent unterstreicht diese Bedeutung“, so METPACK-Projektleiterin Christina Kleinpaß. „Mit ‚Talk in a Can‘ schaffen wir darüber hinaus eine Bühne, auf der genau diese Dynamik sichtbar wird – kompakt, international und im direkten Austausch mit der Branche.“
Talk in a Can: Neues Forumsformat direkt im Messegeschehen
„Talk in a Can“ ist das neue Forumsformat der METPACK inmitten der Messehalle. An allen Messetagen machen ausstellende Unternehmen und Experten aktuelle Themen und Innovationen der Branche in Fachvorträgen, Produktpräsentationen, Panels und Podcasts erlebbar. Bei diesem lebendigen Treffpunkt kommen Aussteller, Besucher, Medien und Partner schnell ins Gespräch – und Innovationen werden direkt greifbar. Die Fläche, die in ihrer Gestaltung an eine Getränkedose erinnert, wird ergänzt durch eine Media Lounge, Podcasts sowie ein Kick-off-Event für Presse und Interessierte am Morgen des ersten Messetages.
26 Bewerbungen um die METPACK Innovation Awards
Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung der METPACK Innovation Awards auf der Forumsfläche von „Talk in a Can“ (Halle 2, Stand 2E57) am Messemittwoch ab 13.30 Uhr. Hier haben 22 Bewerber aus zehn Nationen insgesamt 26 Innovationen eingereicht, die von der Jury geprüft werden.
Fachliche Tiefe bei der METPACK Conference
Ergänzend zur Messe und zu „Talk in a Can“ liefert die bewährte METPACK Conference im Congress Center West (Saal Berlin) die inhaltliche Tiefe mit Vorträgen von hochkarätigen Experten. Ein Programmhöhepunkt ist die Keynote von Clarissa Odewald, Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Rasselstein. Als erste Frau eröffnet sie die Fachkonferenz am zweiten Messetag. Themen sind unter anderem die Dekarbonisierungsstrategie der Metallverpackungsbranche, neue technische Verfahren und Projekte.
Weitere Infos und Karten für die METPACK Conference unter www.metpack.de
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